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Meditation lernen in 9 Schritten

Meditation lernen ist sehr einfach und sie bringt sehr viele Vorteile für den Praktizierenden. Sie hilft in vielen Situationen fokussierter zu sein und es gelingt damit wunderbar Stress abbauen. Viele wollen dadurch den Geist zur Ruhe bringen und vom stressigen Alltag abschalten. 

In diesem Artikel gebe ich dir wichtige Erfahrungen aus meiner 20 jähriger Tätigkeit als Meditationslehrer weiter. Du bekommst eine Schritt für Schritt Anleitung, damit du zuhause diese tolle Methode lernen kannst.

Christian Gremsl

Meditation bringt inneren Ausgleich

"Was du denkst bist du. Was du bist, strahlst du aus. Was du ausstrahlst, ziehst du an.
-Buddha"

Meditieren ist sehr einfach und hat viele positive Auswirkungen auf

  • Geist,
  • Seele und
  • Körper.

Menschen, die schon länger meditieren berichten, dass sich ihr Leben zum Positiven verändert. Sie werden dadurch noch selbstbewusster, fühlen sich freier und frischer.

Es können damit sogar innere Blockaden aufgelöst werden. Meditierende spüren sich selbst besser und dadurch werden sie selbstbewusstser.

Viele Menschen meditieren um Stress abzubauen. Dabei ist die regelmäßige Praxis das Geheimnis des Erfolges.

Häufig gestellte Fragen für Anfänger:

  • Ist Meditation lernen für mich überhaupt etwas?
  • Wie lange sollte ich meditieren?
  • Wie ist die richtige Sitzhaltung?
  • Mit welcher Übung soll ich anfangen?
  • Kann ich was falsch machen?
  • Welche Musik soll ich verwenden?
meditation lernen


Zu Beginn ist es wichtig, schnelle Erfolgserlebnisse zu erzielen. Einsteiger verlieren leider schnell ihre Motivation, wenn sie keine Erfolge spüren. Das ist schade! Denn Meditation ist sehr heilvoll.

Also fangen wir mal an. Alles beginnt mit einer guten Vorbereitung:

Meditation lernen: wichtige Vorbereitungen

Eine gute Vorbereitung ist wichtig, damit die folgende Meditation auch gelingen kann. Eines gleich vorweg: nicht jede Mediation ist perfekt. Auch mir gelingt es nach 20 Jahre Meditationserfahrung, nicht immer in eine tiefe Trance zu kommen.

Die Vorbereitung hilft dir innerlich ruhiger und gelassener zu werden. Dafür ist oft gar keine Trance notwendig.

Was brauche ich für die Meditation?

Es reicht, wenn du dich hinsetzt und einfach deine Aufmerksamkeit nach innen lenkst.

Wenn du möchtest, kannst du deinen Meditationsplatz schön gestalten, eine angenehme Musik reinlegen und vielleicht eine Kerze anzünden.

Achte darauf, dass du während deiner Übung nicht gestört wirst. Die nächsten 10 Minuten sind für dich.

Meditation bedeutet einfach deinen Geist auf dein Inneres zu lenken. Dabei ziehst du die Aufmerksamkeit von der Außenwelt ab und lenkst sie auf deinen Atem und deine Gefühle.

Meditation lernen: die Sitzhaltung

lotussitz

Die richtige Sitzhaltung ist sehr wichtig. Nichts ist schlimmer als eine verspannte Haltung während der Meditation. Es geht nicht darum während der Meditation wie ein Buddha oder wie ein Yogi auszusehen. Es geht rein darum eine entspannte Position einzunehmen. Eine Sitzhaltung, in der du dich richtig wohl fühlen kannst.

Wenn du das im Lotussitz kannst, großartig! Dann meditiere so. Wenn du das nicht kannst, weil deine Füße dabei einschlafen, dann setz dich einfach auf einen Sessel.

Der Ablauf der Meditation

Mache deine Übung so einfach wie möglich. 

Die Einstimmung zur Meditation

Eine jede Meditation sollte mit einer geistigen Einstimmung beginnen. Überlege dir, was du mit der Meditationsübung bewirken möchtest? Folgende Fragen sollen dir dabei helfen.

Möchte ich...

  • ...einfach nur entspannen?
  • ...meine Gedanken beruhigen?
  • ...mein Selbstbewusstsein stärken?
  • ...Achtsamkeit üben?

Nachdem du diese Fragen geklärt hast, sorge für Ruhe und bereite den Platz deiner Meditation vor. Während der Meditation solltest du dich so wohl wie nur möglich fühlen. Eine gute Vorbereitung ist für viele Meditierende das Geheimnis für eine tiefe Trance.

Am Anfang geht es wirklich nur darum den Atem zu spüren und deine Gedanken bei deinem Atem zu lassen. Es reicht, wenn du 3 bis 5 Minuten diese Übung praktizierst.

Die Rücknahme

Die Rücknahme ist für einen Abschluss wichtig. Wenn du sie beenden möchtest, dann kannst du etwas tiefer durchatmen, die Muskeln der Arme und Beine bewegen und wieder voll zurück kommen ins Hier und Jetzt.

Spüre jetzt ein bisschen in dich hinein. Wie fühlst du dich jetzt? Bist du entspannter oder gelassener? Fühlst du dich gut?

Die Reflektion

Hast du besondere Empfindungen während dieser Übung gehabt. Wenn ja, dann kannst du diese in dein Meditationstagebuch schreiben. Gibt es etwas, das du das nächste Mal besser oder anders machen kannst?

Versuche dieses positive Gefühl in den Alltag mit zu nehmen.

Du wirst nach dieser Übung bemerken, dass sich dein Bewusstsein verändert hat. Womöglich bist du innerlich ruhiger und nimmst deine Umgebung bewusster wahr. 

Das ist ein wunderschöner Zustand und die Belohnung für dein Tun.

Welche Musik für die Meditation verwenden

Die Meditationsmusik sollte ruhig und entspannend sein und keine Höhepunkte haben. Musik mit Gesang solltest du eher vermeiden. Der Gesang lenkt dich womöglich zu sehr ab.

Die Wirkung von Meditationsmusik

Menschen reagieren unterschiedlich auf Musik. So gibt es jene, die sehr sensibel auf Musik reagieren. Die Auswahl der richtigen Titeln ist hierbei sehr wichtig. 

Experimentiere selbst mit den verschiedenen Arten von Meditationsmusik. Mit der Musik soll deine Übung unterstützt werden. Sie soll dir helfen schnell in eine Entspannung in Trance zu kommen. 

Eine kleine Auswahl von Meditationsmusik:

Ich habe dir eine kleine Liste mit geeigneten Titeln zusammengestellt. Ich verwende diese Musik selbst in meiner Meditation. 

Om Namaha Shivaya - Robert Gass

Healing Angelc Music

Aspirant Sunrise - Rick Wakeman

Hans Jur

Soll ich geführte Meditationen verwenden

Bei Anfängern sind geführte Meditationen sehr beliebt. Doch ich rate davon ab. Erst wenn du schon gut meditieren kannst, ist sie eine nette Abwechslung.

Ziel der Meditation ist es, dass du lernst deine Gedanken in den Griff zu bekommen. 

Lerne zuerst dich mit deinen eigenen Gedanken in die Entspannung zu führen. Denn nur so wirst du eines Tages der Meister über deine Gedanken und deine Gefühle werden.

Außerdem ist nicht jede geführte Übung empfehlenswert. Manchmal kommt es vor, dass der Sprecher, ohne dass er es will oder weiß, negative Botschaften mit seinem Text mitsendet. 

Es besteht die Gefahr, dass du von der Stimme abhängig wirst. Bedeutet: du kannst dich selbst dann nicht mehr in die Entspannung führen und brauchst den geführten Text.

Checkliste für deine Meditation

Damit du den idealen Einstieg in die Meditationsparxis finden kannst, hab ich dir eine klein Checkliste zusammengestellt. Beantworte die folgenden Fragen und bereite dich auf die Meditation vor:

  • Kannst du die nächsten 15 Minuten nur für dich da sein?
  • Hast du dein Handy ausgeschaltet?
  • Hast du eine weiße Kerze angezündet?
  • Verwendest du stimmungsvolle Meditationsmusik?
  • Hast du in den letzten 2 Stunden keinen Alkohol getrunken?
  • Brauchst du einen Polster für deine Füße oder deinen Po?
  • Ist die Raumtemperatur angenehm?
  • Ist das Licht im Raum nicht zu hell und nicht zu dunkel?
  • Hast du deine bequeme Sitzposition eingenommen?

Wenn du diese Fragen beantwortet hast, dann kannst du deine Meditation jetzt beginnen.

Häufige Fragen und Probleme

Es gibt viele Fragen und Probleme, wenn du Meditation lernen möchtest. Ich meditiere bereits seit 1999 und bin seit 2001 Meditationslehrer. Ich habe dir aus meiner gesamten Erfahrung heraus die wichtigsten Fragen, Tipps und Lösungen für Probleme rund um das Meditieren zusammen gefasst:

Ich kann meine Gedanken nicht anhalten! Was soll ich tun?

Mir schläft stets der Fuß ein!

Was soll ich eigentlich denken während der Meditation?

Mir fehlt echt die Zeit zum Meditieren!

Kann ich was falsch machen beim Meditieren?

Wann sollte ich nicht meditieren?

Kann ich auch mit Meditations-Apps meditieren?

Wie oft soll ich meditieren?

Ist Yoga und Meditation das gleiche?

Was ist eigentlich eine Trance?

In mir kommen Erinnerungen von früher hoch! Was soll ich tun?

Ich werde unruhig und kann nicht entspannen!

Solltest du noch weitere fragen haben, dann sie dir mein "Fragen-und-Tipps-Kompendium an. Dort findest du so ziemlich alles, was mich meine Kursteilnehmer in den letzten 18 Jahren in den Meditationskursen gefragt haben:

Fazit - du bist dran

Meditation ist im Wesen sehr einfach. Sie hat eine positive Wirkung auf deine Gesundheit und sie hilft dir Stress abzubauen. 

Die größte Hürde zu beginn ist: sich selbst jeden Tag 10 Minuten Zeit zu nehmen und die Meditation zu üben. 

Aber glaube mir: es lohnt sich wirklich Meditation zu lernen. Mein ganzes Leben hat sich verändert, seit ich meditieren. Natürlich geht das nicht von heute auf morgen. Aber ich wäre heute nicht so ein glücklicher Mensch, wenn ich keine Meditation in den letzten 20 Jahren gemacht hätte. Sie hat mein Leben von Grund auf erneuert.

Viele verwechseln Meditation auch mit Yoga oder mit dem Buddhismus. Im Prinzip kann ein jeder Mensch Meditation lernen, der einfach nur entspannen und mehr Lebensqualität haben möchten. 

Ich wünsche dir, dass du deine Meditation findest. Eine Meditation, die dir richtig gut tut und dich deinem wahren Sein näher bringt!


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